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Eimer, leicht gemacht

In der ersten Szene auf dem „Hof des alten Deichgrafen“ schütten die Mägde mit großem Schwung Wasser aus. Im 18. Jahrhundert waren Eimer aus solidem Eichenholz gebräuchlich, die, mit Wasser gefüllt, ein Gewicht haben, bei dem schwungvolle Handhabung eine kräftige Konstitution voraussetzt, mit der die Mägdedarstellerinnen nicht aufwarten konnten. Nachdem optische Veränderungen an leichten Zinkeimern nicht die gewünschte Wirkung erzielten, nahmen sich die Hobbyholzwerker Hermann Hinrichs und Renke Neumann aus Driefel sich des Problems an und bauten „Damen“- Holzeimer aus trockenem Weymouthskiefernholz, die nach trickreicher Bearbeitung, von Eicheneimern, denen die Spuren jahrelangen Gebrauchs anhaften, kaum zu unterscheiden sind.

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