Regie

Frank DüwelFrank Düwel

Regie und Autor

In Friesland inszenierte der Regisseur und Autor im Expo-Jahr 2000  den „Schimmelreiter“ in Dangast und 2002 „Lear, König am Meer“ in Hooksiel. 2011 dramatisierte er die Novelle „Der Schimmelreiter“ von Theodor Storm erneut in Dangast. 2014 inszenierte er „Die Schatzinsel“ nach dem Roman von Robert Louis Stevenson am Dangaster Seedeich.

Er inszeniert und produziert Musiktheater, Schauspiel und genreübergreifende Projekte.

Von 1997 bis 2002 am Theater Lübeck, von 2003 bis 2007 war er stellvertretender Intendant Theater Heilbronn seit 2000 Mitglied der UNESCO ITI Germany.

Seit 2007 Leiter der norden‐theaterproduktion, Hamburg.

Seit 2009 Dozent für Musiktheater Regie und Projektleiter an der HfMT Hamburg  und  Intendant im KulturSommer am Kanal der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

Seit 2014 Kurator von Festival Stimme X neues Musiktheater in Hamburg.

2015  Erhält Frank Düwel den Lehrpreis der Freien und Hansestadt Hamburg.

Produktionen u.a.: Die Signalgeber für das Festival Theater der Welt 1999, Berlin bis 2002 Hamburg, Lübeck, Staatsoper Hannover u.a, "Der verlorene Sohn", "Die Jünglinge im Feuerofen" und "Fluss der Möwen", Benjamin Britten u.a. für das KirchenmusikFestival Musica sacra in Paderborn 2005 -2009. Für die UNESCO/ Weltkongress ITI The Borges Project Manila 2006,  Ifdentity Madrid 2008, house home Shanghai und Xiamen 2011, Rastlos... Grenzenlos... Unterwegs - Brecht-Projekt, Senftenberg und Bielsko-Biala (Polen) 2015 und Der Schimmelreiter als Theatertrilogie in Hanerau-Hademarschen 2013-2015.

Musiktheater-und Chorprojekter: Der Spiegel der See, am Hafen in Lübeck, Knabenkantorei St. Marien 2000, Anabasis, Festival Musica sacra Paderborn, Arnold Schönberg Chor – Wien 2011, Horch ins Licht, Frauenkammerchor Rheinland‐Pfalz, Koblenz 2012, Gefrorene Träume, Kammerchor Möchseegymnasium, Vokalensemble Heilbronn, Kilianskirche 2014 und Stimmen der Nacht - szenische Symphonie nach Joseph von Eichendorf mit dem ensemble für neue musik zürich und Chor, Premiere in Zürich März 2017

 

In der Umsetzung wird der Regisseur unterstützt von

Manfred Scharfenstein

Dramaturg, Komposition

Betreute als Dramaturg und Komponist den „Schimmelreiter“ 2000 und 2011 in Dangast, 2002 „Lear, König am Meer“ in Hooksiel und 2014 „Die Schatzinsel“ nach dem Roman von Robert Louis Stevenson am Dangaster Seedeich.

Manfred Scharfenstein studierte Vor- und Frühgeschichte an der Universität Hamburg, lebt und arbeitet als freischaffender Dramaturg, Komponist und bildender Künstler in Hamburg. Als Dramaturg betreut er die Inszenierungen der norden-Theaterproduktion.

Konzerte mit Eigenkompositionen gibt er seit 1998 u.a auf der MS Stubnitz (Rostock), der Hörbar und dem Fundbureau (Hamburg), im Theater Lübeck, der Burnside Gallery (Heilbronn) und Avantgarde Schiphorst.

Bühnenmusiken schuf er u.a. für: SkateSeries: Knapp unter Wolken 2006, am Theater Heilbronn, großes Haus, Die Nacht der Weber 2008, Museum Tuch & Technik, Neumünster und Der Schimmelreiter - Theatertrilogie in Hanerau-Hademarschen  2013 – 2015.
Gestaltete Klanginstallationen und Musik im öffentlichen Raum u.a.: Sezieren – Sezession 2009, Städtische Museen Heilbronn, PADERQellen der Identität: Neue Medien - Neue Mitte 2013, mit dem HNF Heinz Nixdorf MuseumsForum, Paderborn, ArtCaching I - Birds & Satellites 2015, GeoCaching für Sound, Geesthacht/Tesperhude, ArtCaching II - City & Satellites 2016,eine akustische Erkundung per GPS und Smartphone in Geesthacht, LTE-Eden 2016, 16-Stimmige polyphone Klangskulptur für Mobiltelefone in Lauenburg/Elbe und LTE- Babylon 2016, Musik-Theater Performance für StimmeX, Emporio Tower, Hamburg.

Seit 2009 betreut er den KulturSommer am Kanal der Stiftung Herzogtum Lauenburg als Büroleiter und Programmgestalter.

 

Hermine Seifert

Kostümbildnerin:

geb. 1975 in  Erlangen, lebt und arbeitet in Hamburg.

Hermine Seifert schloss 1997 ihre Ausbildung zur Bekleidungs-schneiderin in Nürnberg ab. Es folgte ein Studium bei Professor Dirk von Bodisco an der Fachhochschule  für Angewandte Wissenschaften in Hamburg, das sie 2004 mit dem Diplom abschloss.
Von 1998 – 2004 arbeitete sie als Dresserin am Operettenhaus und am Imperialtheater Hamburg. Von 2005 - 2007 war sie die Kostümassistenz bei Achim Freyer, Yoshio Yabara und Margit Koppendorfer an der Oper des Nationaltheaters Mannheim sowie freie Arbeiten für Frank Düwel (Regie), Volker Deutschmann (Kostüme). Seit 2008 freie Kostüm-bildnerin in Hamburg.

 

Lichtdesigner:

Björn Salzer
geb. 1966 in Berlin, lebt und arbeitet in Hamburg.

Björn Salzer arbeitet als Beleuchtungsmeister am Schauspielhaus Hamburg. Freiberuflich arbeitet er für eine Vielzahl von Tanz- und Theaterproduktionen. Seit 1995 ist er mehrfach als freier Lichtdesigner für Kampnagell Hamburg, Pumpenhaus I Münster, RoxyTheaterI Basel, Frankensteinfestival I Weimar, Wiener Festwochen und in der Gessner-allee I Zürich sowie Performances und Eventparties tätig.

Durch Beleuchtung beim „Geisterschiff“ möchte er dieser mystischen Inszenierung weitere Facetten des Sehens und ihres Erlebens hinzufügen.

 

Helga von Eßen (Varel)

Maskenbildnerin

lebt seit 1982 ich in Varel.

An der Deutschen Oper Berlin machte sie ihre Ausbildung zur Maskenbildnerin. Es folgten Spielzeiten am Staatstheater Oldenburg, verschiedene Produktionen an der Landesbühne Wilhelmshaven und dem Jungen Theater Wilhelmshaven in der Rheinstraße. Als Mitglied der NDB Varel hat sie bei vielen regionalen Freilichtinszenierungen als Maskenbildnerin mitgewirkt („Elisabeth v. Ungnad“, „König Lear“, „Der Schimmelreiter“, „Der Deicher“, „Edo Wiemken“, "Die Schatzinsel" ). Die Inszenierung "Das Geisterschiff" erfordert ein besonderes Maskenbild. Da wir uns in einer eigenen Zeit befinden, sollen die Gesichter der Menschen ein leicht abstrahiertes Aussehen erhalten. Die Welten der Toten und Untoten werden so miteinander verbunden.

 

Andreas Waklows

Bühnenbildner

Andreas Walkows (Bühne) arbeitet als freier Bühnen- und Kostümbildner für Oper, Schauspiel und Ballett im In- und Ausland. Seine Engagements führten ihn u.a. nach Berlin, Darmstadt, Eisenach und Hamburg, nach Italien, Polen und in die Schweiz, wo er über zehn Jahre Bühnenbilder für das Theater St. Gallen entwarf. Neben seinen Arbeiten für das Theater entwirft er Räume bzw. Rauminstallationen und gestaltet Möbel.

Zusätzlich ist er als Dozent für das Fach Bühnenbild an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg tätig."

 

Can Benjamin Kazim Gülec

Choreograf

Can Benjamin Kazim Gülec ist 27 Jahre jung und gebürtiger Hamburger. Er tanzt seit 2006 und gilt trotz des relativ frischen Einstiegs in das Tänzermilieu bereits jetzt als einer der bekanntesten und erfolgreichsten Tänzer in Hamburg. Die Leidenschaft zur Musik und das Produzieren von eigenen Beats führen Can in seine erste Tanzstunde. Sie verändert sein Leben schlagartig – Der Wunsch urbanen Tanz zu studieren und zugleich auf hohem Niveau zu praktizieren wird zunehmend die Erfüllung seines Lebens. Durch enorme Disziplin und einem extrem starken Willen wächst er zu einem professionellen Künstler heran und begegnet vielen verschiedenen Tanzrichtungen. Videoclips, TV-Auftritte aber auch unzählige Theater und Bühnenauftritte genauso wie Firmenfeiern und Workshops werden immer mehr Teil seines Lebens und so besetzt er bei Xavier Naidoo im Musikvideo zu „Alles kann besser werden“ eine Nebenrolle und eine Tanzrolle zugleich oder ist auf bekannten Kanälen wie RTL, Sat1 oder dem deutschen Rundfunk für diverse Dokumentarreihen zu sehen. Auch arbeitet er mit international angesehenen Choreographen wie Constanza Macras, Samir Akika, Niels „Storm“ Robitzky und Nuran David Calis an diversen Theaterstücken. In Kooperation mit dem Goethe-Institut verwirklicht er Projekte in Indien, Russland, der Türkei und tritt 2010 bei der internationalen Expo in Shanghai auf. Can entwickelt sich ständig weiter und hebt sich somit von anderen Tänzern stark ab. Die Kunst steht für ihn immer im Vordergrund und bildet die Grundlage seiner Arbeit.