Bühnenbau erhält Unterstützung durch Deharde

Es waren einmal ein Fischer und seine Frau..., so beginnt das bekannte Märchen „Vom Fischer und seiner Frau“ . Der Bühnenbildner Andreas Walkows aus Hamburg hat fürs Freilichttheater 2021 ein variables und spannendes Bühnenbild entwickelt. Zentraler Blickfang in der ersten Szene ist u.a. der sogenannte „Pisspott“, in dem der Fischer und seine Frau wohnen.
Das Wort „Pisspott“ sollte dabei die Erbärmlichkeit der kleinen Fischerhütte literarisch-gezielt betonen. Der Bühnenbildner wollte in seinem Entwurf fürs Dangaster Freilichttheater 2021 „die literarische Spitze“ optisch-funktional umsetzen, ohne zu plakativ zu werden.
Herausgekommen ist eine „einfache Form der Behausung“, die mehr ist als bloße Staffage. Natürlich birgt dieses wichtige Bühnenelement einige Überraschungen, die jedoch noch nicht verraten werden.
Nur soviel! Das Bühnenelement muss höchsten technisch-mechanischen Belastungen standhalten, so dass die tragende und funktionale Unterkonstruktion aus Metall hergestellt werden muss. Da die Corona-Kontaktbeschränkungen auch dem ehrenamtlichen Bühnenbau zu schaffen macht, ist der Trägerverein Gaudium Frisia froh und dankbar, dass die Vareler Firma Deharde GmbH ihre Hilfe bei der Lösung dieser Aufgabe zugesagt hat. In den nächsten Wochen entsteht in ihrer Ausbildungswerkstatt am Vareler Hafen das zentrale Bühnenelement, das im ersten und letzten Akt eine Hauptrolle spielt.


Foto: Deharde
Sebastian Nagel (Links) und Hergen Rieniets (rechts) -beides Azubis des ersten Ausbildungsjahres.

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