Kostüme sind fertig zum Ändern.

Mit dem “Fischer und seiner Frau” – durch  die Epochen der Kulturgeschichte.  Auch vor Corona gab es für die ehrenamtlichen Schneiderinnen vom Freilichttheater Dangast schon reichlich zu tun. Der Regisseur Frank Düwel nutzt die in uns verankerten, „stereotypen Bilder  unterschiedlicher Epochen“, um die sich verändernde Stimmungen nach jedem Wunsch der Fischersfrau optisch  zu unterstreichen.  So bekommen die Darsteller für jede Szene ein neues aufwendiges Kostüm auf den Leib geschneidert.  Doch die Corona-Bedingungen verlangen den Schneiderinnen noch einmal eine Extra-Portion an Flexibilität ab.  Jetzt heißt es oft:  “Die Kostüme sind fertig zum Ändern!”  Durch die Verschiebung des Freilichttheaters um ein  Jahr mussten  aufgrund von notwendigen  Neu- und Umbesetzungen  zahlreiche  Kostüme geändert und so manche  auch neu angefertigt werden.  Doch das erprobte Team um Elke Siggel und Maice Renken nimmt es mit mit Humor: “An der ein oder anderen Änderung könnte auch der Corona-Speck schuld sein!” Über die letzten fünf Monate konnten Abstimmungen zwischen den Schneiderinnen und der Kostümbildnerin Hermine Seifert und der Gewandmeisterin Katja Gebe nur telefonisch oder online stattfinden.  Gearbeitet wird natürlich auch hier in der Schneiderei einzeln -  im Homeoffice.

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